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Strom & Licht

 

(Öko-)Strom:
Strom braucht jeder. Anfangs habe ich micht nichteinmal getraut, den Anbieter zu wechseln, weil ich Bedenken hatte, dass ich plötzlich in der Übergangszeit Ökostromgänzlich ohne Strom da stehe. Und ich kann mir vorstellen, dass es einigen anderen genau so geht und dass das für viele schon ein Grund ist, nicht zu wechseln und brav weiter zu viel Geld für “schmutzigen” Strom an die Stadtwerke zu zahlen. Da kann ich allerdings beruhigen: der Stromlieferant ist verpflichtet, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und so sind die örtlichen Stadtwerke verpflichtet, den Haushalt auch dann mit Strom zu versorgen, wenn beim Wechsel zu einem neuen Anbieter etwas schief laufen sollte. Man sitzt also keine Minute im Dunkeln und der Kühlschrank hält auch weiter durch.
Als ich im Juli 2009 umzog entschied ich mich endlich, den Stromanbieter zu wechseln und wechselte von den Stadtwerken Bielefeld zu AWS mit dem Tarif “Ökostrom”. Ich hatte den Tarif über einen Stromanbieter-Vergleich im Internet gefunden; welche Vergleichsseite das genau war weiß ich nicht mehr, aber es gibt u.a. Verivox, Tarifvergleich.de, Check24.de um nur einige zu nennen. Den Tarif von AWS habe ich natürlich genommen, weil mir auf den Internetseiten garantiert worden ist, dass es sich bei dem gelieferten Strom um Strom aus 100% erneuerbaren Energien handelt. Leider hat man als Endverbraucher nicht wirklich die Möglichkeit, dies auch nachzuprüfen. Deshalb muss man sich auf seinen Instinkt verlassen – und natürlich auf gewisse Siegel, die Ökostrom garantieren.  Mittlerweile – nachdem ich mich nun etwas länger mit dem Thema auseinandergesetzt habe – bin ich im Allgemeinen etwas skeptischer geworden, denn auch diese Siegel sind nicht immer ein Garant für das, was versprochen wird. Aber eine gute Richtungsweisung sind sie allemal. Nunja, der Wechsel lief wie schon gesagt völlig unproblematisch und seither beziehe ich Ökostrom von AWS Wärme Service.
Nun, Anfang 2011 steht bei mir wieder ein Wechsel ins Haus. Nicht, weil ich mit dem Service von AWS unzufrieden wäre – ganz im Gegenteil. Ich möchte wieder wechseln, weil sich auf dem Strommarkt im Allgemeinen wieder viel getan hat und evtl. gibt es ja doch noch einen günstigeren Anbieter. Ich mache mich also wieder auf die Suche. Zur Zeit habe ich den neuen Ökostrom-Tarif von Tchibo im Auge und ich versuche gerade herauszufinden, inwiefern man den Damen und Herren dort ökologisches Bewusstsein zumuten darf. Zumindest sagt auch “Stiftung Warentest”, dass es sich lohnt.

Zum Thema “Siegel” für Ökostrom sei noch gesagt, dass es tatsächlich immer noch viele schwarze Schafe unter den Stromanbietern gibt, die Ökostrom verkaufen, obwohl kein Ökostrom drin ist. Dafür ist es durchaus sinnvoll unabhängige Gremien zu haben, die so etwas prüfen. Ob man sich darauf verlassen möchte sei jedem selbst überlassen. Eine gute Web-Adresse ist auf jeden Fall immer Greenpeace.de. Hier gibt es Tipps und Links zu wirklich 100% ökologischen Stromanbietern. Diese sind jedoch auch sehr teuer muss dazu gesagt werden.

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