Neo Magazin Royale und das #VERAFAKE

Endlich ist Jan Böhmermann nach seiner 4-wöchigen Fernsehpause wieder mit Neo Magazin Royale auf Sendung. Und was für ein furioses Comeback mit einer fantastischen Aktion! Alle Daumen hoch! #VERAFAKE

Böhmermann und sein Team nehmen hiermit nicht nur RTL, sondern ein ganzes Subgenres des deutschen Unterhaltungsfernsehens auf die Schippe und klären endlich mal auf, was hinter den Kulissen so abgeht. Das Neo Magazin Royale bzw. die „Fernsehnothilfe“ decken z.B. auf, dass es für einen 30tägigen Dreh in der privaten Wohnung der vermeindlichen Kandidaten für „Schwiegertochter gesucht“ eine Aufwandsentschädigung von sage und schreibe 150,- € (in Worten: einhundertundfünfzig) gibt – RTL verdient laut Neo Magazin Royale pro Werbeminute (!) 90.000,- € alleine durch die Werbeeinnahmen. Das ist doch mal kranker Scheiß! Und mit der Behauptung, bei dem Format werde gezielt in gesellschaftlichen Randgruppen gesucht und so mancher Kandidat sei der geistigen Einschränkung/Behinderung nicht allzu fern, hat Böhmermann sicherlich nicht ganz unrecht. Da bleibt RTL nur zu wünschen, dass diese geniale Aktion Folgen haben wird und dass so manche Entschädigung dabei heraus springt. Wobei das mit den Knebelverträgen wahrscheinlich schwer wird…

Die komplette Folge gibt es übrigens in der ZDF Mediathek zu sehen.

Demolition: ruined.

Das hatte er sich etwas anders vorgestellt… Aber das Timing ist wirklich perfekt!

Murmeln + Magnete = Entspannung pur

Ich finde das extreeeeem enstspannend… 🙂

via DRLIMA.de

Luciano Rosso in Perfektion.

OK, um ehrlich zu sein kenne ich Luciano Rosso nicht wirklich, aber seine Performance hier ist ziemlich gut. Und nach den ganzen ernsten Mecker-Posts wird es hier auch mal wieder Zeit für etwas Belustigung. Natürlich unbedingt mit Ton anschauen (auch wenn es selbst ohne schon lustig ist)!

via YouTube.

Böhmermann’s Schmähgedicht

Das hier soll keine Provokation sein, aber ich möchte noch einmal den künstlerischen Anspruch betonen. Nein, nicht den des Gedichts selbst, sondern den Anspruch der Satire und der ganzen Aktion.

via Facebook.

Mürkel-Erdogan-Raute

Aus aktuellem Anlass… Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen. 😀

Tod der Kunstfreiheit

Zum Tod der Kunstfreiheit

Ich sollte mich darüber eigentlich gar nicht aufregen, sondern eher für meine bevorstehende Prüfung lernen. Aber ich kann einfach nicht hier sitzen, mir Sigmund Freud reinziehen und dazu nichts schreiben…

Vorhin hat Mutti Merkel verkündet, dass sie der Klage von Herrn Erdogan stattgeben wird. Das heißt, dass der Fall nun juristisch geklärt werden muss, also vor Gericht geht. Ich weiß, dass Frau Merkel das alles nur nach Gesetz entschieden hat und dass das ihr Job ist wegen der Gewaltenteilung bla bla. Ich weiß aber auch, dass die Frau nicht doof ist und dass sie das alles sehr gut durchdacht hat – ob die Entscheidung dann wirklich so überparteilich war, wage ich mal zu bezweifeln. Und obwohl oder gerade weil alles 1A Merkel trifft Erdogannach Regeln und Gesetzen abgelaufen ist, ist es für die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit mehr als eine Ohrfeige, mehr als ein Schlag ins Gesicht, sondern es ist viel mehr ein Tritt mitten in die Weichteile. Das hätte Frau Merkel verhindern können, hätte sie von vornherein dem Ganzen nicht in dem Umfang die Bedeutung beigemessen. Dass sowas schwierig ist, wenn einem ein aufgescheuchter und in seiner Ehre gekränkter Bosporus-Diktator, der obendrein keinen Spaß versteht im Nacken sitzt.

Das einzige, was man ihr hoch anrechnen kann, ist, dass sie sich selbst vor die Kamera getraut hat und nicht ihren Pressesprecher-Dackel vorgeschickt hat wie sonst.

Höchststrafe für Böhmermann: 24 Stunden türkische Satire.Jetzt bleibt abzuwarten, was letztendlich beim Prozess rauskommen wird. Ich rechne stark damit, dass Böhmermann freigesprochen wird, weil er sein Schmähgedicht eben clever verpackt hat. Allerdings traue ich Erdogan und seinen Anwälten auch zu, dass sie ein Exempel an Jan Böhmermann statuieren und ihre Macht außerhalb der türkischen Grenzen demonstrieren wollen.

Timeless Songs auf poly-graph.co

Poly-Graph.co Spotify Statistik

Matt von poly-graph.co hat einen interessanten Blick auf die Popularität von Musik und deren Messbarkeit niedergeschrieben. Er sagt, dass es bis vor kurzem gar nicht so richtig möglich war, die Vergänglichkeit oder eben die Unsterblichkeit von Musik zu messen, da wir Dienste wie Spotify etc. noch nicht hatten und uns nur auf Verkaufszahlen und Billboard-Platzierungen beziehen konnten. Mittlerweile gibt es bei Spotify, Deezer, Rdio usw. aber eine Masse an Statistiken, die es uns erlauben, einen Zeitstrahl und damit eine Prognose zu erstellen. Sehr interessanter Ausblick, wie ich finde…